Mittwoch,
16. Mai 2012
19.30 Uhr

Gelassenheit. Das Leben zwischen dem Verfügbaren und dem Unverfügbaren

Vortrag und Gespräch

mehr
Hand berührt Computerfestplatte

11. Mai - 13. Mai 2012

Mitmachnetz und Digitale Demokratie
Web 2.0 für mehr Beteiligung nutzen

Tagung für Jugendliche und Multiplikatoren

Ort: RPZ Schönberg

Das soziale Netz bietet viele Möglichkeiten, um sich an der Demokratie zu beteiligen, sich für soziale und politische Anliegen zu engagieren und Unterstützer für eine gute Sache zu finden. Das gilt für die Schülervertretung ebenso wie für kleinere Vereine, Jugendverbände oder Nichtregierungsorganisationen. Wikis, Blogs, Twitter, Facebook, Google+ sind dabei nur die bekanntesten der so genannten sozialen Medien.  Darüber hinaus gibt es mittlerweile ungezählte Anwendungen, durch die Nutzer selbst Inhalte im Netz einstellen, miteinander kommunizieren und Diskurse beeinflussen können.
Die Tagung „Mitmachnetz und Digitale Demokratie – Web 2.0 für mehr Beteiligung nutzen“ vermittelt Schülerinnen und Schülern, jungen Multiplikatorinnen aus Gemeinden, Vereinen und Jugendverbänden sowie Jugendbildungsreferentinnen und Lehrern, die sie dabei begleiten möchten, die wichtigsten Kompetenzen für eine erfolgreiche und reflektierte Arbeit mit dem sozialen Netz.  Im Fokus steht dabei einerseits die Arbeit an den eigenen Projekten und Anliegen.
Andererseits sind die Teilnehmer eingeladen, gemeinsam mit Wissenschaftlern und Netzaktivistinnen kritisch den Wandel von Engagement und Beteiligung in der digitalen Gesellschaft zu diskutieren.

Wie im Vorjahr führt die Evangelische Akademie diese Veranstaltung gemeinsam mit dem Projekt: "Gewaltprävention und Demokratielernen" (GuD) des Hessischen Kultusministeriums, der Bildungsstätte Alte Schule Anspach e.V. und der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik durch. Als neue Partner begrüßen wir den Hessischen Jugendring, die Evangelische Jugend in Hessen und Nassau e.V. und die Landesschülervertretung Hessen.

Studienleitung: Ole Jantschek

Foto: seraph photocase.com

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Samstag, 5. Mai 2012,
 
09:30 Uhr

Religion und Migration - Welche Werte braucht die Gesellschaft?

 

v.l.n.r. Christamaria Weber, Mechtild M. Jansen, Ute Knie, Dr. Susanna Keval. Nicht auf dem Bild: Dr. Kornelia Siedlaczek

 

v.l.n.r. Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Graf, Christian König

Studientag

Ort: Römerberg 9

123 Teilnehmende kamen am 5. Mai 2012 zu dem interessanten Thema "Religion und Migration - Welche Werte braucht die Gesellschaft". Ute Knie eröffnete den ganztägigen Studientag und begrüßte die Teilnehmenden, die sich seit vielen Jahren für die Verbindung von Religion und Migration engagieren. Angesichts Rechtsradikalismus, Gewalt, Hass, Mord ist das Thema sehr aktuell. Seit 10 Jahren wird die Veranstaltungsreihe Religion und Migration in Kooperation der Institutionen Evangelische Stadtakademie Römer9, Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Amt für multikulturelle Angelegenheiten, Katholische Erwachsenenbildung durchgeführt. Mechtild Jansen würdigte in ihrer Einführung diese 10jährige Erfolgsgeschichte, auf die die Veranstalterinnen stolz zurückblicken.
Eröffnungssrede von Mechtild Jansen

Wir leben in einem säkularen Staat, der die Neutralität des öffentlichen Raums und die Religionsfreiheit garantiert. Die Trennung von Religion und Staat hat sich in der Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland nach 1945 in der Praxis mehr als bewährt.

Durch die Zuwanderung seit den sechziger Jahren hat sich die Zusammensetzung der Bevölkerung in Deutschland verändert. Allein in Frankfurt am Main leben Menschen aus mehr als 170 Nationen. In diesem Kontext sind seit etwa fünfzehn Jahren immer wieder auch Fragen der Multireligiosität in den Vordergrund gerückt.

Eine Vielfalt von Lebensentwürfen und Meinungen, ethischen und religiösen Einstellungen birgt große Potentiale - sowohl positiv im Sinne der gegenseitigen Bereicherung, als auch negativ als Konfliktpotential. Vielfalt wird nicht von allen positiv empfunden, sondern kann auch verunsichern und ängstigen. Soziale Probleme und politische Krisen verschärfen die Unsicherheit vieler Menschen. Ein Rückzug auf das „Eigene” oder gar auf fundamentalistische Positionen gibt vermeintlich Sicherheit. Wir wollen einen Raum bieten, um darüber nachzudenken, welche Werte wir brauchen, um die Vielfalt in unserer Gesellschaft produktiv zu gestalten und zu einer neuen gemeinsamen gesellschaftlichen Ethik zu finden.

Können uns die Religionen mit ihren jahrhundertealten Lehren und Traditionen angemessene Werte bieten? Kann eine neue Reflexion religiöser Werte zu mehr Respekt, Anerkennung und Konsens in der Gesellschaft führen oder trägt sie eher zu einer stärkeren Abschottung und Distanz bei? Welche Werte braucht unsere sich wandelnde Gesellschaft heute und was können wir diesbezüglich voneinander lernen?

ReferentInnen:
Prof. Dr. Friedrich Wilhelm Graf, LMU München.
Prof. Dr. Ulrike Wagener, Hochschule der Polizei Villingen-Schwenningen.
Prof. Dr. Susanne Schröter, Goethe Universität Frankfurt am Main, u.a.

Programm zur Tagung

Kooperation: Hessische Landeszentrale für politische Bildung Ref. IV, Amt für multikulturelle Angelegenheiten, Kath. EB.

Studienleitung: Ute Knie

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Frau zählt Geld
Freitag, 4. Mai 2012,
 
11:00 Uhr

Nachhaltigkeit und Entwicklungsfinanzierung

Chancen und Herausforderungen
TgNr. 122122

Ort: Dominikanerkloster

Die Bedeutung von umweltgerechten Wirtschaften ist auch für Mikrokredite von Relevanz. Dies kann sich zum einen in Umweltprojekten wie die Förderung von Solarenergie in Afrika niederschlagen, zum anderen gilt es bei allen Mikrokreditvergaben auf deren Umweltverträglichkeit zu achten. Bei der Tagungen werden grundlegende Fragen wie, was ein sinnvolles Verständnis von Nachhaltigkeit in Bezug auf Kleinkredite sein kann und wie es umgesetzt werden kann im institutionellen Rahmen sowie Praxisbeispiele vorgestellt und diskutiert.

Referent_innen: Prof Ulf Moslehner, Frankfurt School of Finance; Karsten Löffler, Allianz Climate Solutions; Konstanze Schönthaler, Oikocredit; Dr. Thomas Helle, Novis Energy Development Partners; Olivia Bee, Klima Kollekte; u.a.

Kooperation: Oikocredit

Studienleitung: Dr. Gotlind Ulshöfer

Kosten: 30€ / erm. 15€

Flyer
Anmeldung

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3.- 4.Mai 2012

Kirchen im Kalten Krieg

Zeitgeschichtlicher Workshop
TgNr. 128131

Ort: Haus am Dom

Koop: AG Zeitgeschichte

Studienleitung: Dr. Hermann Düringer

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Mittwoch, 18. April 2012,
 
19:00 Uhr

Aufmerksamkeit - Überlastung - Achtsamkeit

"Wenn einem zu vieles zu wichtig erscheint. Über die Kunst auf das zu achten, worauf es wirklich ankommt."

Vortrag und Podiumsdiskussion

Ort: Römerberg 9

Multitasking und medialer Overkill sind Alltagsphänomene unserer Gegenwart, die nahezu sämtliche gesellschaftlichen Bereiche prägen. Überall sehen sich die Individuen einer unermesslichen Zahl von Reizen ausgesetzt, die sie bewältigen müssen. Blitzschnelle
Reaktionen werden ihnen abverlangt. Es wird erwartet, dass sie ständig bereit und erreichbar sind - ob in der Freizeit, der Arbeitswelt oder im Bildungswesen.
Basierend auf neueren Erkenntnissen der Forschung über die Funktionsweise des menschlichen Gehirns untersuchte der Göttinger Neurobiologe Gerald Hüther die Frage, wie wir mit der Multiplizierung von Reizen umgehen können, die heute auf uns einströmen, und welche Herausforderungen dies an die menschlichen Fähigkeiten zur Stressbewältigung stellt. Im Anschluss an den Vortrag diskutierte er mit dem Mediziner und Neurowissenschaftler Tobias Esch sowie der Frankfurter Pädagogin und
Achtsamkeitsexpertin Vera Kaltwasser über die kognitiven und emotionalen sowie gesundheitlichen Folgeerscheinungen von Stress und Überbeanspruchung
und darüber, wie man Stress und Burnout präventiv entgegen treten kann.

Referent_innen:

Prof. Dr. Gerald Hüther, Präsident der Sinn-Stiftung und Leiter der Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung der Universität Göttingen und Mannheim/Heidelberg, Psychiatrische Klinik.
Akutuelles Buch: „Was wir sind und was wir sein könnten - ein neurobiologischer Mutmacher“ (2011).

Prof. Dr. Tobias Esch, Professur für Integrative Gesundheitsforschung an der Hochschule Coburg. Vorsitzender des Wissenschaftsbeirats am
Institut für Mind-Body-Medizin in Potsdam (IMBM). Assoziierter Wissenschaftler im Neuroscience Research Institute der State University von New York.
Aktuelles Buch: „Die Neurobiologie des Glücks - Wie die positive Psychologie die Medizin verändert“ (2012).

Vera Kaltwasser, Oberstudienrätin an der Elisabethenschule in Frankfurt am Main und Autorin der Fachbücher „Achtsamkeit in der Schule - Stille Inseln im Unterricht: Entspannung und Konzentration“ (2008) und
„Persönlichkeit und Präsenz. Achtsamkeit im Lehrerberuf“ (2010).

Veranstaltungsleitung und Moderation:
Dr. Margrit Frölich, Evangelische Akademie Arnoldshain

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30. März - 1. April 2012; 19:30 Uhr

XXXVII Arnoldshainer Musik-Improvisationswerkstatt

TgNr. 128130

Ort: Haus St. Gottfried, Niddatal-Ilbenstadt

Diese Tagung wendet sich an Anfänger und Fortgeschrittene in musikalischer Improvisation, Studierende musikalischer Disziplinen und an interessierte „Laien“. Es werden spielerische und konzentrierte Formen gemeinsamen Musizierens mit Stimme, Rhythmus- und anderen Instrumenten entwickelt, Musikhören und Gespräche ergänzen die praktische Arbeit. Eigene Texte und Ideen für instrumentale und vokale Improvisation können eingebracht werden.

Studienleitung: Prof. Dr. Wolfgang Metzler, Schmitten
Mitarbeit: Ingrid Baumann-Metzler, Schmitten und Gabriele Stenger-Stein, Frankfurt/M.

Teilnahmegebühr: 85€ (EZ) /  75€ (DZ) / erm. 40€

Anmeldung

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Mittwoch, 28. März 2012,
 
19:30 Uhr

Heilige Texte

Sanduhr

Heilige Schriften 
TgNr. 121213

Ort: Stadtbücherei Frankfurt, Hasengasse 4

"Heilig" ist allein Gott, das bekennen alle drei abrahamischen Religionen. Im analogen Sinn wird der Begriff 'heilig' aber auch auf Personen und Dinge angewandt, die mit dem Göttlichen in besonderer Beziehung stehen. Das 'Heilige' ist abgesondert vom Profanen. Was zählt in Judentum, Christentum und Islam zu den Heiligen Schriften? Wie sind sie entstanden? Wie unterscheiden sie sich von anderer Literatur?

Referenten:
Esther Ellrodt-Freiman
Ilona Klemens
Malika Aboufati

Studienleitung: Ute Knie

Kooperation: 
KEB Bildungswerk Frankfurt
Evangelische Pfarrstelle für interreligiösen Dialog, Frankfurt
Katholische Akademie Rabanus Maurus

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Samstag, 24. März 2012,
 
10:00 Uhr

Kindheit im Nationalsozialismus und Zweiten Weltkrieg - Trauma im Alter

Studientag

Ort: Evangelische Stadtakademie Römer9

Die Problematik der deutschen „Kriegskinder“ des Zweiten Weltkriegs ist seit einigen Jahren in Forschung und Öffentlichkeit präsent. Die meisten Studien und Veranstaltungen konzentrieren sich hierbei vor allem auf Ergebnisse wie Vaterlosigkeit, Bombenangriffe sowie Flucht und Vertreibung und deren Spätfolgen, unter denen viele der zwischen 1930 und 1945 geborene Personen leiden. Die Aufmerksamkeit, die dieses Thema im gesellschaftlichen Diskurs erfährt, wird kontrovers diskutiert.
Die Prägungen dieser Generation und deren spezifische Traumatisierung können nur hinreichend verstanden werden, wenn die Bedrohung durch die Kriegsereignisse zusammen gedacht wird mit den Erfahrungen, welche die Kriegskinder mit ihren Eltern und anderen Bezugspersonen gemacht haben.
Das Ziel der Veranstaltung bestand darin, diese Verbindung herzustellen, die im Kriegskinder-Diskurs gewöhnlich ausgeblendet wird, und die Kindheitserlebnisse aus dem Krieg entsprechend zu kontextualisieren.

Studienleitung: Dr. Margrit Frölich und Prof. Dr. Ilka Quindeau, Fachhochschule Frankfurt am Main

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21. - 23. März 2012

Recht und Moral - eine produktive Spannung 

11. Workshop Ethik

Ort: Wiesbaden Naurod, Wilhelm-Kempf-Haus

Natürlich ist nicht alles, was Recht ist, auch moralisch richtig; und nicht alles, was moralisch gefordert ist, wird auch vom Recht verlangt. Trotzdem sind Moral und Recht nicht vollständig getrennte Sphären, sondern aufeinander angewiesen.
Wie können pluralistische Gesellschaften bei divergierenden Moralvorstellungen zu gemeinsamen Rechtssätzen kommen? Welchen Einfluss haben moralische Vorstellungen bei der Rechtsprechung? Durch Globalisierung, Migration, gesellschaftliche Differenzierung, Pluralisierung der Lebensentwürfe und Individualisierung steigt die Spannung zwischen dem einen Recht und der Pluralität moralischer Ansprüche. Diese prägt auch die bisher nur sehr zögerliche Weiterentwicklung der internationalen Rechtsordnung, obwohl diese zugleich weit hinter den Gerechtigkeitsintuitionen vieler Menschen zurückbleibt.

Veranstalter: Evangelische Akademie Arnoldshain / Römer 9 Evangelische Stadtakademie Frankfurt am Main, Katholische Akademie Rabanus Maurus, Universität Mainz, Nell-Breuning-Institut Hochschule St.Georgen

Studienleitung: Gotlind Ulshöfer, Prof. Dr. Bernhard Emunds (Nell-Breuning Institut der Hochschule Sankt Georgen), Dr. Georg Horntrich (Katholische Akademie Rabanus Maurus), Prof. Dr. Gerhard Kruip (Universität Mainz und Forschungsinstitut Hannover).

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Donnerstag, 22. März 2012,
 
19:00 Uhr

Die Aktualität von Emil Fuchs in der gegenwärtigen Krise des Kapitalismus

Vortrag und Gespräch mit Prof. Dr. Friedrich-Martin Balzer, Lehrer-Sachbuchautor-Herausgeber, Marburg

Emil Fuchs (1874-1971) – hessischer Pfarrer/Quäker/religöser Sozialist 

Ort: Evangelische Stadtakademie Römer9

Es ist gut für die Erforschung der kirchlichen Zeitgeschichte, dass es Autoren gibt, die gegen das Vergessen derer anschreiben, die im Raum des Protestantismus konsequente Gegner des Nationalsozialismus waren. Ein solcher Autor ist der Marburger Friedrich-Martin Balzer. Und einer, gegen dessen Vergessen er anschreibt, ist Emil Fuchs – evangelischer Pfarrer, Theologieprofessor, Quäker und religiöser Sozialist. In Rüsselsheim, wo er Pfarrer war, ist ein Platz nach ihm benannt, in Leipzig, wo er ab 1949 Theologieprofessor war, eine Straße. Dass er als religiöser Sozialist und Pazifist zu den wenigen Pfarrern gehörte, die den Nazis in Staat (und Kirche) die Stirn boten, ist auch in Hessen – wo Emil Fuchs herstammt – kaum noch bekannt. Günter Brakelmann nennt die Geringschätzung des linken Protestantismus in der Kirchengeschichte einen Skandal.

Studienleitung: Dr. Hermann Düringer

Flyer

Foto: Deutsche Fotothek

Dienstag, 20. März 2012,
 
19:30 Uhr

Was haben christliche Kultur und die Logik des Geldes gemeinsam

Ort: Evangelische Stadtakademie Römer9

Heute hat das Geld kaum noch einen materiellen Bezug, es funktioniert vielmehr als körperloses Zahlungsmittel in einem zunehmend virtuellen Finanzsystem. Von den archaischen Ursprüngen des Geldes, die die Autorin im sakralen Opferkult lokalisiert, lassen die heutigen Finanzmärkte kaum noch etwas erkennen. Will man jedoch die Finanzmärkte besser verstehen, lohnt es sich, das Geld und seine Glaubwürdigkeit (die enge Verbindung zwischen Kredit und Credo), das Schuldsystem und die Börsenspekulation im kulturgeschichtlichen Kontext zu betrachten. Wie es sich erklärt, dass das moderne Finanzsystem, der Kapitalismus, im christlichen Kulturraum entstanden ist und wieso die christliche Kultur mehr als die anderen monotheistischen Religionen mit der Logik des Geldes zu tun hat, darüber sprach Christina von Braun an diesem Abend.

Lesung und Gespräch mit der Kulturwissenschaftlerin Prof. Dr. Christina v. Braun, Berlin.

Leitung: Dr. Margrit Frölich
Flyer der Veranstaltung

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15.03. - 17.03.2012 

Once upon today

Advance Planning Visit

Internationaler Workshop zur Vorbereitung der deutsch-polnisch-israelisch-ukrainischen Begegnung

3 Veranstaltungsorte:  Maingau Hotel, Evangelische Stadtakademie Römer9 und Jugendbegegnungsstätte Anne Frank.


The basic idea of the “Once upon today” workshop seriesis to bring together young people from Germany,Israel, Poland and Ukraine. Participants will work together during a nine day seminar in Berlin, Wrocław and Krzyżowa, identifying such narratives in their respective

countries. They will critically reflect upon the stories told by relating them not only to other national perspectives, but in particular to their individual understanding, to perspectives evolving from communities of all kind, such as ethnic minorities or faith-based groups. In this process the questions of “who am I” and “what are the hidden stories behind national historiography” will come into play, helping participants to identify gaps in historical remembrance and to understand the ambiguity of any historic remembrance when analysed from multiple perspectives.

Together, the Protestant Academy Arnoldshain / Frankfurt, the Anne Frank Educational Centre in Frankfurt and the Kreisau-Initiative invite partner organizations from the four participating countries to prepare the international seminar during an advance planning visit.

Studienleitung: Ole Jantschek u.a.

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Ausstellung: "Natura Mort"

Künstlerische Arbeit von Jochen Fischer
 

Künstlerische Arbeit von Jochen Fischer

 

15. Februar bis 16. März 2012

Ausstellung: „Natura Mort: Jochen Fischer / Eike Laeuen"

Eröffnung: Mittwoch, 15. Februar 2012, 19.30 Uhr

Teil 1 der Ausstellung:
Ort:
Evangelische Stadtakademie Römer9

Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag, 14-18 Uhr

Teil 2 der Ausstellung:
Ort: Epiphaniaskirche, Holzhausenstraße/Oeder Weg
19. Februar bis 2. März 2012

Die künstlerischen Arbeiten von Jochen Fischer und Eike Laeuen widmen sich dem Rest, dem Übriggebliebenen, das von beiden in einen neuen Kontext gesetzt wird. Jochen Fischer sammelt Strandgut: Gefundenes, ob vom Boden oder aus Zeitschriften und setzt es zu Objekten zusammen. Eike Laeuens Handyfotografien von Müllecken in der Stadt gewinnen ebenfalls ästhetische Qualitäten.

Bild: Jochen Fischer©

Eröffnungsrede

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Dienstag, 13. März 2012,
 
19:30 Uhr

Alles im grünen Bereich?

Altkleider zwischen Recycling-Mode, Abfall oder Gewinnmöglichkeit

Das Recycling von Altkleidern hat sich zu einem Markt mit vielen Facetten entwickelt. Neben Läden mit Second-Mode nehmen Designerinnen und Designer Altkleider im Sinne eines kreativen Recyclings auf und entwerfen mit alten Sachen neue Mode. Global gesehen scheint der Altkleiderhandel zu einem Geschäft geworden zu sein. Dabei stellt sich die Frage, wie sich der Export von Altkleidern aus Europa beispielsweise auf die Textilindustrie in Entwicklungsländern auswirkt. Werden dadurch tatsächlich lokale Strukturen zerstört? Und wie hängen die verschiedenen Formen des Recycling miteinander zusammen?

Die Veranstaltung nahm die verschiedenen, positiven und negativen Aspekte des Recyclings von Altkleidern in den Blick und hinterfragte diese kritisch.

Das Projekt wurde veranstaltet von der Evangelischen Stadtakademie Römer9 in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Arnoldshain und der Pfarrstelle für Gesellschaftliche Verantwortung.

Projektleitung: Christian Kaufmann

Teil der Veranstaltungsreihe "Reanimation"

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Schriftzug der von blauer Farbe fast überdeckt ist und davor eine Pflanze.
Dienstag, 6. März 2012,
 
19:30 Uhr

Übrig-Geblieben

Eine kleine philosophische Resteküche

Ort: Evangelische Stadtakademie Römer9

Immer bleibt etwas übrig und muß noch aufgebraucht werden.
Immer ist noch etwas zu erledigen.
Leben wir von Resten? Welchen Stellenwert hat die Wiederverwertung des Übriggebliebenen in unserer gegenwärtigen Konsumkultur? Ist das, was vom Alten übrig bleibt, der Beginn von etwas Neuem? Wie lässt sich das Übrig-Gebliebene aus ästhetischer und philosophischer Perspektive betrachten?
All diese Fragen beschäftigten Hannes Böhringer in seiner kleinen philosophischen Resteküche.  

Prof. Dr. phil. habil. Hannes Böhringer
HBK Hochschule der Bildenden Künste Braunschweig

Leitung: Dr. Ralph Fischer

Bild: "Urban Jungle" Knallgrün©

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Mittwoch, 29. Februar 2012,
 
19:30 Uhr

Heilige Texte

Sanduhr

Humor

"Der Humor ist der Regenschirm der Weisen", hat Erich Kästner gesagt. Er ist die Fähigkeit, nichts Geschaffenes, vor allem nicht sich selbst so übermäßig ernst zu nehmen, dass für anderes kein Platz mehr ist. So gesehen ist Humor ein probates Mittel gegen die Versuchung zum Götzendienst. Insofern er Relatives relativ sein lässt, ist er zutiefst menschlich. Wo und wie findet sich Humor in den maßgeblichen Schriften von Judentum, Christentum und Islam?

Referenten:
Daniel Kempin
Stefan Herok
Jasmina Makarevic

Studienleitung: Ute Knie

Kooperation: 
KEB Bildungswerk Frankfurt
Evangelische Pfarrstelle für interreligiösen Dialog, Frankfurt
Katholische Akademie Rabanus Maurus

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Dienstag, 28. Februar 2012,
 
10:00 Uhr

AUS ALT MACH NEU!

Exkursion zum Recycling-Zentrum der Werkstatt Frankfurt

Dr. Gunter Volz, Pfarrer für Gesellschaftliche Verantwortung

Teil der Veranstaltungsreihe "Reanimation"

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22. - 24. Februar 2012 

Im Fußballfieber

Deutsch-Polnische Jugend(arbeit) im Jahr der Fußball-EM
19. deutsch-polnisches Forum für Jugendarbeit in Hessen.

Ort: Haus am Maiberg, Heppenheim

Studienleitung: Ole Jantschek

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Donnerstag, 23. Februar 2012,
 
18:00 Uhr

Eisenfresser

Filmabend
Regie: Shaheen Dill-Riaz, 85 Min, D, 2007

Ort: Mal seh'n Kino, Adlerflychtstrasse 6, 60318 Frankfurt

Anschließend fand ein Filmgespräch mit Werner Schneider-Quindeau statt.

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13. - 17. Februar 2012

Behandlungsfehler im Krankenhaus

(Organisations)Ethische, rechtliche und psychosoziale Aspekte

Die Klausurwoche bot Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern (Doktorandinnen und Doktoranden, Postdoktorandinnen und Postdoktoranden) die Möglichkeit, interdisziplinär an einem brisanten Thema des Gesundheitswesens zu arbeiten und mit Expertinnen und Experten aus dem In-und Ausland eine Woche intensiv und interdisziplinär zu diskutieren. 

Kontakt und Informationen waren zu richten an: Dr. Kurt W. Schmidt, Zentrum Ethik in der Medizin am AGAPLESION MARKUS KRANKENHAUS, Wilhelm-Epstein-Str. 4, 60431 Frankfurt/M., Tel.: 069 - 9533 - 2555; e-mail: ZEMmarkus (at) aol.com

Studienleitung:Kurt W. Schmidt

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10. - 12. Februar 2012

Frauen sterben anders, Männer auch.

Geschlechtsspezifische Aspekte in Hospizarbeit und Palliative Care   

Hospizarbeit und Palliative Care haben den Menschen mit seinen individuellen Bedürfnissen und Bedingtheiten im Blick. Frausein und Mannsein gehören wesentlich dazu. So sind viele Themen im Bereich der Hospizarbeit und Palliative Care unter geschlechterspezifischen Gesichtspunkten zu betrachten: Sterben Frau anders als Männer? Was sind deren spezifische Bedürfnisse in schwe rer Krankheit und im Sterben? Werden diese Bedürfnisse von begleitenden Männern und Frauen unterschiedlich wahrgenommen und beantwortet? Gibt es Unterschiede in der Art der Begleitung? Gehen Frauen und Männer unterschiedlich mit ihrer Körperlichkeit, mit Leid und Schmerz um? Pflegen Männer anders als Frauen?

Studienleitung: Kurt W. Schmidt

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7. - 9. Februar 2012

Morgenakademie

DAS SCHLAUE HAUS

Wohnen und Technik 2030

Ort: Evangelischen Stadtakademie Römer9

Wohnen im Jahr 2030: Wie werden wir wohnen, weiß mein Roboter, was ich will? Wohnen, Leben und visionäre Architektur betrifft uns alle, lebenslänglich.
Die neuen innovativen Assistenzsysteme AAL – Ambient Assisted Living – ermöglichen Lebenskomfort für alle Generationen. Das betrifft die Haushaltstechnik durch Sensoren bzw. Roboter, ebenso den Bereich der Pflege und Medizin. Doch wo sind die Grenzen zu ziehen, wo bestimmen nur die Kosten, wie ist die Entwicklung ethisch zu bewerten?
Birgid Eberhardt, VDE, stellte in einem Vortrag am 7. Februar das „schlaue Haus“ mit seinen Eigenschaften näher vor. Der 8. Februar stand im Zeichen der Wohnung als 3. Gesundheitsstandort mit einem ethischen und einem praktisch-diakonischen Schwerpunkt.
Dr. M. Rottmann, Dezernentin für Umwelt, Gesundheit und Personal konnten wir am 9. Februar für einen Impulsvortrag gewinnen zum Thema „Wie wollen wir wohnen – wie werden wir wohnen?“. Die abschließende Gesprächsrunde mit Prof. B. Klein, FH Frankfurt; Birgid Eberhardt, VDE; Prof. F. Oswald, Goethe-Universität Frankfurt, Rudolf Dederer vertiefte diese Fragen. Zwei Exkursionen einem „Wohnlabor“ und einer AAL-ausgestatteten Wohnung rundeten das Programm ab.

Dienstag, 7. Februar 2012

WIR BAUEN UNS EIN HAUS – WIE SIEHT ES AUS?

10.00 Uhr: Eröffnung: Einstimmung mit Musik (Aline Severijns)
10.15 Uhr: Vortrag: „Das schlaue Haus“ Birgid Eberhardt, VDE
11.30 Uhr: Hausgruppen: „Ich baue mein Haus – eigene Ideen, Wünsche, Bedürfnisse“
14.00 bis 16.00 Uhr: Exkursion: „Wohnlabor“,Prof. B. Klein, Fachhochschule Frankfurt/M.

Mittwoch, 8. Februar 2012

WOHNUNG ALS 3. GESUNDHEITSSTANDORT

10.00 Uhr: Eröffnung: Film zum Telepräsenzroboter GIRAFF
10.15 Uhr: Impulsvortrag „Kritische Anfragen eines Ethikers“, PD Dr. Alexander Dietz, DWHN
11.35 Uhr: Vorstellung von Praxis-Projekten mit ethischer Relevanz:
1. Diakoniestation Niedernhausen: aufsuchende Beratung und Schulung für pflegende Angehörige;
2. Diakonisches Werk Frankfurt: Pflege im Anschluss (PIA): Gestaltung des Übergangs von stationärer zu ambulanter Pflege;
3. Diakoniestation Friedrichsdorf: individuelle
Lösungen und Grenzen für Hilfssysteme. Alternative Angebote am Nachmittag:
14.00 bis 16.00 Uhr: Vortrag und Diskussion: „Tele-Altenpflege" und „Robotertherapie“; Cosima Wagner, Goethe-Universität Frankfurt
15.00 bis 17.00 Uhr: Exkursion: Besichtigung einer AAL-ausgestatteten Wohnung der GWW
Wiesbadener Wohnungsgesellschaft mbH, Wiesbaden

Donnerstag, 9. Febraur 2012

WOHNEN 2030: WIE WERDEN WIR WOHNEN? –WIE WOLLEN WIR WOHNEN?

09.15 Uhr: Kaffee/Tee
09.45 Uhr: Begrüßung
10.00 Uhr: Eröffnung: Einstimmung mit Musik (Aline 
 Severijns)
10.15 Uhr: Impulsvortrag: Dr. Manuela Rottmann, Dezernentin für Umwelt, Gesundheit und Personal
11.00 Uhr: Gesprächsrunde: Prof. B. Klein, FH Frankfurt; Birgid Eberhardt, VDE; Prof. F. Oswald, Goethe-Universität Frankfurt, Rudolf Dederer. Moderation: Regina Oehler, hr
12.15 Uhr: Auswertung
12.30 Uhr: Abschluss

VeranstalterInnen:
Evangelische Stadtakademie Römer9, Goethe-Universität Frankfurt, Universität des 3. Lebensalters an der Goethe-Universität Frankfurt, Koordination Erwachsenenbildung/Seniorenarbeit im ERV, Amt für Gesundheit der Stadt Frankfurt am Main, Diakonisches Werk in Hessen und Nassau e. V.

Studienleitung: Ute Knie

Präsentationen zum "Schlauen Haus":

Presseartikel
Impulsvortrag Frau Dr. M. Rottmann
Präsentation Herr Dr. A. Dietz
Diakoniestation Friedrichsdorf
PiA-Pflege;Diakoniestation Frankfurt

Foto: Thorben Wengert/pixelio.de

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Dienstag, 7. Februar 2012,
 
19:30 Uhr

Dem Finanzsystem ausgeliefert - wo bleiben die Reformen?

Wirtschaftspolitisches Forum

Ort: Medienhaus Frankfurt


Die Protestbewegung gegen die Übermacht der Finanzmärkte wächst weltweit. Die Akzeptanz gegenüber dem gegenwärtigen Finanzsystem sinkt bei vielen Bürgerinnen und Bürgern. Mit der Finanzkrise 2008 wurden Reformen des Finanzmarkts angekündigt. Inzwischen gibt es neue Krisen und die angekündigten Reformen scheinen entweder nicht durchgeführt worden zu sein oder zu wenig zu bewirken. Wie könnten Reformen des Finanzmarkts aussehen? Wie müsste ein Finanzsystem gestaltet sein, damit es transparent, nachvollziehbar wird, und eine demokratische Öffentlichkeit an wirtschafts- und finanzpolitischen Entscheidungen mitwirken kann.

Studienleitung: Dr. Gotlind Ulshöfer

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2. - 4. Februar 2012

Europäische Politik gestalten - Asylpolitik in Europa nach dem Arabischen Frühling

Workshop für Jugendliche

Ort: Haus der Jugend, Frankfurt am Main

Ägypten, Tunesien, Libyen – die Nachbarschaft der Europäischen Union im Mittelmeerraum ist im Umbruch. Bisher hat die EU beim Kampf gegen den Terror, im Handel und bei der Flüchtlingspolitik mit autoritären Regimen kooperiert – trotz der „Werteorientierung“ in der europäischen Außenpolitik. Nun nimmt auch die Zahl der Menschen zu, die in der EU Schutz vor Verfolgung und bessere Zukunftschancen suchen. Die schon vorher ungelösten Fragen der EU-Asylpolitik werden damit noch drängender. In diesem Planspiel entwickeln sich die Jugendlichen als Entscheidungsträger in den europäischen Institutionen einen Gesetzentwurf für eine Vereinheitlichung der Asylverfahren in der EU und zur Verteilung von Asylsuchenden auf die Mitgliedsstaaten. Sie erarbeiten sich neben der Funktonsweise der Institutionen die Problemfelder Migration und Asylrecht, sowie die unterschiedlichen nationalen und politischen Positionen der relevanten Akteure. In ihrer Entscheidung müssen sie einen fairen Lastenausgleich zwischen den Mitgliedsstaaten finden und dabei ethische Erwägungen, Sicherheitsfragen und wirtschaftliche Faktoren berücksichtigen. Zusätzlich wird das Verfahren von Nichtregierungsorganisationen und der Presse kritisch begleitet. Die Auswertung erfolgt in einem Gespräch mit einem/r Europaabgeordneten und einer Diskussion mit Vertretern aus der Zivilgesellschaft.

Studienleitung: Ole Jantschek

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Akademie im Wandel

"Protestantisch, weltoffen, streitbar", so ist die Ansage der neuen gemeinsamen Akademie der Evangelischen Kirche in Frankfurt am Main. Hier wird evangelische Kirche an einem zentralen Ort sichtbar und hörbar, mitten im Herzen der Stadt, am Römerberg 9.

Nach dem Beschluss der Synode der Evangelischen Kirche von Hessen und Nassau (EKHN) und anderer beteiligter Gremien fusionieren im Frühjahr 2012 die Evangelische Akademie Arnoldshain und die Evangelische Stadtakademie Römer9. Das ist eine Chance und Herausforderung für alle Beteiligten mit neuen Themen, mit einem größeren Studienleitungskollegium und interdisziplinärer Fachkompetenz. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und auf Ihre Anregungen.

In der bundesweiten Akademielandschaft gilt diese Fusion als innovatives Modell, als Verbindung städtischer, regionaler und internationaler Angebote. Die neue Akademie wird ein Ort des Diskurses, der Reflexion und des Innehaltens, ein Ort an dem Kontroversen ausgetragen und Begegnungen eröffnet werden.
Für Frankfurt bedeutet es, dass tagesaktuelle Themen der Stadtgesellschaft aufgegriffen werden und die Bildungsakteure sich gut vernetzen können, dass Forschungsprojekte initiiert und neue Bildungsformate entwickelt werden, wie zum Beispiel eine MITTAGSAKADEMIE für Pendler/innen.

Das Neue:

•   Konzentration auf fünf Programmbereiche:  
     Politik, Gesell- schaftspolitische Jugendbildung /
     Kultur / Religion / Wirtschaft / Naturwissenschaft, 
     Medizin.
•    Sammlung statt Zersplitterung; Evangelische
     Bildungsarbeit ist in der Stadtmitte präsent.
•    Querdenken - interdisziplinär, interkulturell,
      interreligiös und interaktiv.
•    Unterschiedliche Beteiligungsformen und aktive
      Fördermöglichkeit.
•    Stärkung des im Protestantismus ungewohnten "Wort-
      Bild-Dialogs".
•    Wechsel verschiedener Tagungsformate, kurzfristige
      Projekte und Vertiefung durch mehrtägige
      Veranstaltungen.
•     Ein Aufzug (!!) im Haus Römerberg 9,
      Barrierefreiheit, Ausbau der Geschäftsstelle ab 2013.
•     Zusammenführung beider Fördervereine.
•     Leitmotive für die Jahresprogramme.

Übergang - Zwischenzeiten

Im operativen Bereich der Zusammenführung von zwei Geschäftsstellen bitten wir Sie um liebevolle Aufmerksamkeit und Verständnis. Einige unserer Projekte und Programmfolder sind noch additiv. Menschen und Organisationen brauchen Zeit für die Seele und für gute Geschäftsabläufe, wir sind dabei. In den letzten Tagen fiel mir öfters der Vers ein „wir sind noch nicht im Festsaal angelangt,... aber wir sehen schon die Lichter und hören die Musik“ (Ernesto Cardenal).  Demnächst erfahren Sie mehr. Wenn Sie neugierig sind, fragen Sie, kommen Sie vorbei, rufen Sie an oder schicken eine Nachricht.

Kontakt: Ute Knie; Telefon: 069-174152613
Email: u.knie (at) roemer9.de

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Zwei Männer im Gespräch
Donnerstag, 2. Februar 2012,
 
19:30 Uhr

Du sollst nicht lieben.

Spielfilm

Regie Haim Tabakman, Israel/Frankreich/Deutschland 2009, Farbe, 90 Min., Vorführformat BluRay, OF mit dt. UT

Reihe: Du sollst nicht lieben. Queer-Cinema und Religion(en)
Ort: Evangelische Stadtakademie Römer9 

Haim Tabakmans erster Spielfilm berührt ein Tabu – Homosexualität im ultraorthodoxen Judentum.

Aaron ist ein angesehener Fleischer in der ultra-orthodoxen jüdischen Gemeinde in Jerusalem. Der Ehemann und Vater von vier Kindern gerät in eine tiefe Krise, als er sich in Ezri verliebt - einen 22-jährigen Studenten, der ihm in seinem Geschäft aushilft. Zunächst begreift er seine Gefühle als religiöse Herausforderung, doch als beide Männer schließlich ihrer Leidenschaft nachgeben, wächst der Druck der Gemeinde auf Aaron. Da er keinen Weg sieht, seine Gefühle mit den religiösen Regeln in Einklang zu bringen, fasst er einen radikalen Entschluss.

Haim Tabakmans erster Spielfilm berührt ein Tabu – Homosexualität im ultraorthodoxen Judentum. 

Anschließend fand ein Filmgespräch mit
Werner Schneider Quindeau, Evangelische Filmjury
statt.  

Eine Veranstaltungsreihe von
Frauenreferat der Stadt Frankfurt und
Evangelische Stadtakademie Römer9
in Kooperation mit der Kinothek Asta Nielsen und dem Evangelischen Frauenbegegnungszentrum
kuratiert von Karola Gramann

Projektleitung: Elke Voitl (Frauenreferat), Christian Kaufmann (Ev. Stadtakademie)

Bildquelle: filmstills / www.salzgeber.de

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Mann mit Kamera vor Moschee
Donnerstag, 26. Januar 2012,
 
19:30 Uhr

A Jihad for love

Dokumentarfilm

Regie Pharvez Sharma, USA / Großbritannien / Australien / Deutschland 2007, Farbe, 81 Min., Vorführformat DigiBeta, OF mit dt. voice over und dt. UT 

Reihe: Du sollst nicht lieben. Queer-Cinema und Religion(en)

A Jihad for Love beschreibt den persönlichen Kampf homosexueller Muslime in aller Welt um die Anerkennung ihrer im Islam streng verbotenen Sexualität. Während der Begriff "Jihad" im Westen inzwischen zum Synonym des "Heiligen Krieges" und des internationalen islamistischen Terrorismus geworden ist, lenkt A Jihad for Love den Blick auf den ursprünglichen arabischen Sinn des Begriffs: "Jihad" heißt so viel wie "innere Anstrengung" bzw. "ein Streben auf dem Pfade Gottes". Dieser Kampf bedeutet hier: Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualität, der Versuch, den oft starken eigenen Glauben mit dem Anspruch auf das persönliche Glück zu verbinden. Die meisten Muslime glauben bis heute, dass der Koran die Homosexualität verbietet und unter strenge Strafe stellt. Die Tatsache, homosexuell und ein gläubiger Moslem zu sein, rührt bis heute an ein Tabu. So kommt das mutige Bekenntnis streng gläubiger wie säkular lebender Muslime in diesem Film einer Revolution gleich, nicht nur wegen seines Themas, sondern auch wegen der darin ausgesprochenen Provokation, den Gotteskriegern die Hoheit über einen Schlüsselbegriff zur Rechtfertigung ihres gewaltsamen Kampfes streitig zu machen.(Martin Rosefeldt, homepage ARTE) 

Das anschließende Filmgespräch wurde geführt mit
Katharina Brinckmann, Redakteurin ArteN.N. 
Moderation: Abdul-Ahmad Rashid, Redakteur ZDF, Islamwissenschaftler.

Studienleitung: Christian Kaufmann

Bildnachweis: Quelle ARTE

Mittwoch, 25. Januar 2012,
 
19:30 Uhr

Heilige Texte

Sanduhr

Weisheit 

Judentum, Christentum und Islam schätzen die Weisheit hoch. Die altorientalische Weisheitslehre, die ihre Verkörperung in der ägyptischen Maat fand, hat Spuren in Bibel und Koran hinterlassen. Weisheit ist eine der hervorragenden Eigenschaften Gottes; der Mensch ist aufgerufen, an der Weisheit Gottes teilzuhaben. Diese Teilhabe wird in den Begriffen von "Gottesfurcht" und "Frömmigkeit" beschrieben.

Referenten waren: Eldad Aaron, Dr. Hans Prömper
Jasmina Makarevic

Studienleitung: Ute Knie

Die Veranstaltung fand statt in Kooperation mit dem
KEB Bildungswerk Frankfurt, der Evangelischen Pfarrstelle für interreligiösen Dialog und der Frankfurter
Katholischen Akademie Rabanus Maurus

Familie unter dem Weihnachtsbaum
Donnerstag, 19. Januar 2012,
 
19:30 Uhr

Born Again

Dokumentarfilm

Regie Markie Hancock, USA 2007, Farbe, 70 Min., Vorführformat DVD, amerik. OF mit dt. UT 

Reihe: Du sollst nicht lieben. Queer-Cinema und Religion(en)

Durch Interviews mit den Eltern und Geschwistern sowie eindrucksvollen Bildern, schafft diese Dokumentation ein atmosphärisch dichtes und berührendes Portrait einer lesbischen Lebensgeschichte. Spätestens seit dem öffentlichen Bekenntnis George Bushs, ein Wiedergeborener Christ zu sein, ist klar, dass die religiöse Rechte in den USA auf dem Vormarsch ist. Filmemacherin Markie Hancock widmet sich dieser Spaltung der amerikanischen Gesellschaft: Selbst als Wiedergeborene Christin in Pennsylvania aufgewachsen, erzählt sie ihr Leben und betrachtet dabei die Spaltung ihrer Familie parallel zur Spaltung der Gesellschaft. Dabei wird deutlich, welche tiefgreifenden Auswirkungen die enge Verknüpfung von Religion, Gemeinschaft und Familie haben kann. "Meine größte Angst war es, wenn ich die Religion verlasse, meine Familie zu verlieren. Meine zweitgrößte Angst war es, wenn ich die Religion nicht verlasse, mich selbst zu verlieren", sagt Markie Hancock zu Beginn ihres Films. Mit Interviews der Eltern und Geschwister sowie eindrucksvollen Bildern - auch aus dem geteilten Berlin, wo Hancock in den 1980er Jahren eine Weile lebte - schafft diese Dokumentation ein berührendes Portrait einer lesbischen Lebensgeschichte. (Katalog lesbisch schwule Filmtage Hamburg).

Anschließend fand ein Filmgespräch mit Eli Wolf, ev. Frauenpfarramt Werner Schneider-Quindeau, Evangelische FilmjuryJudith Eisert, Religionspädagogin, Netzwerk katholischer Lesben statt. Moderiert wurde die Veranstaltung von Karola Gramann, Kinothek Asta Nielsen

Studienleitung: Christian Kaufmann

Foto: Seventh Art Releasing, San Francisco

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