NEUE DOKUMENTATION 

Seit Ende 2007 ist die neue Dokumentation "Kontinuität und Wandel - Die evangelische Stadtakademie Frankfurt 1945 bis 2007" für 5,- EUR + Porto erhältlich! 
Sie bietet einen interessanten Überblick über die  thematischen Schwerpunkte sowie über die Vorgeschichte der Einrichtung im Kontext evangelischer Erwachsenenbildung in Frankfurt.


19. Dezember 2007

Zum Jahresausklang trafen sich Mitarbeiterinnen des Evangelischen Frauenbegegnungszentrums, InhaberInnen der Pfarrstellen für Interreligiösen Dialog und Ökumene, StadtkirchenpfarrerInnen sowie das Team der Stadtakademie in der Evangelischen Stadtakademie zu einer "spirituellen Garküche". Der Koch und Performancekünstler Christoph Riemer inszenierte dabei einen genussvollen Abend für alle Sinne...

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16. November 2007

VERABSCHIEDUNG VON
Dr. INGEBORG NORDMANN


„WIE JEDES ZWISCHEN VERBINDET UND TRENNT DIE WELT DIEJENIGEN, DENEN SIE JEWEILS GEMEINSAM IST“

Mit diesem Zitat der jüdischen Philosophin Hannah Arendt lud die Evangelische Stadtakademie Frankfurt zur Verabschiedung von
Dr. Ingeborg Nordmann am 16.11.2007 in Römer9 ein.

Musik begleitete Grußworte von Jean Claude Diallo, Leiter des Fachbereiches III des Evangelischen Regionalverbandes, und von Mechtild Jansen, für die Hessische Landeszentrale für politische Bildung und stellvertretend für langjährige Kooperationspartnerinnen von Dr. Ingeborg Nordmann.

Es folgte der Vortrag „Erkundungen des Zwischen“ von Prof. Dr. Barbara Hahn, Vanderbilt University. Zitat: „Frau Nordmanns Arbeit hat weit über Frankfurt hinaus gewirkt. Viele Diskussionen, die uns in den letzten Jahren beschäftigt haben, begannen hier. In vielen Gesprächen ergaben sich immer wieder Verknüpfungspunkte zu Frankfurter Veranstaltungen. Wenn ich mich nun bei Ingeborg Nordmann bedanke, dann kann ich das auch im Namen vieler anderer tun, die ihrer Einladung an die Stadtakademie gefolgt sind. Über viele, viele Jahre hat sie hier einen Ort geschaffen, an dem man Erfahrungen machen konnte. Sehend, hörend, debattierend. Erfahrungen, die selbst die „abgedroschensten Begriffe” wieder mit Leben füllten. Das ist etwas sehr Kostbares. Ich danke Ingeborg Nordmann dafür, daß sie uns allen diese Möglichkeiten immer wieder eröffnet hat.“

Mit großem Beifall und vielen guten Wünschen wurde die Studienleiterin – seit 1991 zuständig für die Themenbereiche Philosophie, Politik, Medien und Gender – von allen Anwesenden in den ‚Unruhestand’ verabschiedet.
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02.11.2007, 19 Uhr

VERLAG DER WELTRELIGIONEN

Ein neuer Verlag präsentiert sich

Am 02.11.2007, 19 Uhr, stellt sich der neugegründete Verlag der WELTRELIGIONEN in der Evangelischen Stadtakademie, Römerberg 9, vor. Der Verlagsleiter Dr. Hans-Joachim Simm und Prof. Dr. Christoph Levin (Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats) präsentieren den beim Inselverlag angesiedelten neuen Verlag aus dem Haus Suhrkamp. Das Grußwort spricht Pröpstin Gabriele Scherle. Sie ist an diesem Abend Gesprächspartnerin für das derzeit auch in Frankfurt tagesaktuelle Thema Weltreligionen“.

Seit einigen Jahren kehrt die Religion verstärkt ins öffentliche Bewusstsein zurück und es gibt eine lebhafte Diskussion mit Stimmen aus allen Richtungen. Der Verlag der WELTRELIGIONEN möchte eine breite Kenntnis der verschiedenen Religionen vermitteln, ohne sich dabei einer bestimmten Richtung zu verschreiben. Das Buchprogramm wendet sich an alle diejenigen, denen der Kulturbegriff der letzten Jahrhunderthälfte nicht genügt, die aufgeklärt sein wollen über das, was zur Aufklärung geführt hat und was die Aufklärung weiterbringen kann und muß.


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August bis Oktober 2007

DEUTSCHE REALITÄTEN

VOLLZEIT.AUSSTELLUNG

„vollzeit“ war der Titel der Ausstellung, die 5 zeitgenössische künstlerische Positionen zum Thema „Arbeit“ versammelte. Während Antje Schiffers und Thomas Sprenger als Künstler in das System der Arbeitswelt eintauchten, um mit Beschäftigten der Siemens-Werke in Berlin eine Unternehmenssammlung zu schaffen, führte die Arbeit der Künstlergruppe „Jochen Schmith“ das Scheitern des Experiments „Kunst trifft auf Arbeit“ in Form von Arbeitsagenturinterviews vor. Die Arbeit von Corinna Schnitt wiederum beschäftigte sich auf kuriose Weise mit der Thematik der unbezahlten Tätigkeit, während die der Gruppe „Reinigungsgesellschaft“ auf die politische Dimension von Arbeit und Arbeitslosigkeit in der Konsumgesellschaft zielte. Tris Vonna-Michell schließlich widmete sich in seiner Arbeit einer sehr speziellen „Deutschen Realität“, nämlich der Rekonstruktion von Stasiakten.

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Dienstag, 1. Oktober 2007

TRAU, SCHAU, WEM

Im Rahmen der Interkulturellen Woche 2007 organisierte der ‚Arbeitskreis Trialog’ (Judentum, Christentum, Islam) die Veranstaltung „TRAU, SCHAU, WEM- ZUM Reiz und Risiko von Verschwörungstheorien“.

Lutz Lehmhöfer fragte „Cui bono- wem nutzt die Verschwörungstheorie“ und analysierte die Grundlagen von stereotypen Feindbildern und „Sündenbock“- Zuschreibungen. Naime Cakir, Roberto Fabian und Prof. Dr. Peter Scherle diskutierten mit der Moderatorin Gisela Brackert und dem Publikum verschiedene Sichtweisen religiös fundamentalistischer Weltanschauungen. Spätestens nach den Terroranschlägen vom 11.09.2001 und dem aktuellen Streit zum Moscheebau in Frankfurt finden Verschwörungstheoretiker und Weltuntergangspropheten verstärkte Resonanz. „Erlöse uns von dem Bösen“, so lautet eine Bitte des Vaterunser; darauf wies P. Scherle in seinem Beitrag auf der Suche nach dem Bösen im Christentum hin.

Ein Abend mit nachdenklichen BesucherInnen und intensiver Debatte.
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Dienstag, 25. September 2007

HABENWOLLEN!

Vom Bildungsbürgertum zum Konsumbürgertum

Goldene Esstäbchen, verschiedene Duschgels sowie fairer Handel standen bei der Veranstaltung „Habenwollen – vom Bildungsbürgertum zum Konsumbürgertum“ im Fokus des Interesses. Eindrucksvoll enttarnte die Duschgelperformance von Prof. Wolfgang Ullrich, Kulturwissenschaftler aus München die Marketingstrategien, die einen gewöhnlichen Alltagsgegenstand zum Objekt der unterschiedlicher Begierden werden lassen. Um Strategien und Nachhaltigkeit ging es dann im anschließenden Gespräch mit Rainer Ott von der Aktion Weltmarkt.

Die Leitung des Abends hatte die Profilstelle für Gesellschaftliche Verantwortung, Dr. Gunter Volz.
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24. – 26.9.2007

ERINNERTE UND
NICHT ERINNERTE ZEIT


Morgenakademie

Drei Vormittage besuchten durchgängig ca. 60 Besucherinnen und Besucher diese erste MORGENAKADEMIE im Herzen der Stadt am Römerberg 9.

Vorträge zu „Grunddimensionen der Zeit“, Biographieforschung, Gespräch mit Zeitzeuginnen im ‚Archiv der Alten’ des Historischen Museums Frankfurt und ein Vortrag aus der Hirnforschung beleuchteten die Aspekte des Themas.

„Wie wird Jugendzeit im Alter erinnert - Was ist, wenn im Alter die Zeit knapp wird- Wofür steht der Erinnerungsverlust der NS- Zeit- Welche Chance wird durch Geschichtswerkstätten und Zeitzeugeninterviews eröffnet?“

BesucherInnen der Universität des 3.ten Lebensalters diskutierten mit jüngeren TeilnehmerInnen. Expertisen aus der Erwachsenenbildungsforschung des DIE in Bonn wurden vorgestellt. Der Beitrag der Universitätsprofessorin Dr. M. Knopf zu „Gedächtnis im Spiegel von Psychologie und Hirnforschung“ eröffnete neue Fragestellungen und führte zu einer lebhaften Diskussion.

Die Morgenakademie startete als Kooperation von Ev. Stadtakademie, Historischem Museum Frankfurt, Arbeitstelle gemeindliche Arbeit mit älteren Erwachsenen des Ev. Regionalverbandes und der Universität des 3. Lebensalters.

Es referierten Prof. Dr. G. Böhme, S. Dabo- Cruz, W. von Wolzogen, M. Flesch- Thebesius, Dr. M. Knopf. Dr. K. Heuer.

Schriftliche Rückmeldungen formulierten großes Interesse der Teilnehmenden an einer Fortsetzung dieser Veranstaltungsform.

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DAS GERAUBTE GEDÄCHTNIS

Lesung mit Dr. Manfred Osten am 23.09.2007

Besonders beeindruckte Manfred Osten durch seine eigene Gedächtnisleistung. Er referierte eine Stunde frei, ohne schriftliches Manuskript, die wichtigsten Thesen seines Buches „ Das geraubte Gedächtnis Digitale Systeme und die Zerstörung der Erinnerungskultur“.

Er las vor einem interessierten Publikum wie die Gefährten des Odysseus von den Lotophagen bewirtet wurden, ihr Gedächtnis verloren und vergaßen, in die Heimat zurückzukehren.

Die gut besuchte Matinee Veranstaltung war der Auftakt zu der dreitägigen Morgenakademie „Erinnerte und nicht erinnerte Zeit“.

In einer anregenden Diskussion über Erinnerungsverlust, kulturelle Amnesie biographischer und religiöser Prägung, Warnung vor Kulturpessimismus und Geschichtsbewusstsein wurde die Aktualität des Themas deutlich.

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 20. September 2007

VERFLÜSSUNGEN

Vom Sozialstaat zur Kulturgesellschaft

Die Veranstaltung enthielt viele Anregungen, über die Perspektive Kulturgesellschaft neu nachzudenken, die Adrienne Göhler mit persönlichem Engagement vortrug. Es gab eine lebhafte Beteiligung des Publikums an der Diskussion, und darüber, warum vor allem Frauen gekommen waren, kann man getrost spekulieren.

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12. September 2007

ANERKENNUNG – ARBEIT –

IDENTITÄT

Hält die Erwerbsarbeit die Gesellschaft noch zusammen?

Die Teilnehmer des Podiums, Axel Honneth, Stefan Lessenich und Torsten Meireis zeigten in ihren Beiträgen, wie differenziert man das Verhältnis von Anerkennung, Arbeit und Identität heute betrachten muss. Während Axel Honneth die Perspektive tragfähiger gesellschaftlicher Idenität mit der politischen Dimension des mündigen Bürgers verknüpfte, betonte Stefan Lessenich, dass die Möglichkeiten der Identitätsbildung durch Arbeit noch nicht voll ausgeschöpft sind. Torsten Meireis versuchte den ethischen Mehrwert in dem protestantischen Verständnis von Arbeit herauszudestillieren, der über den Selbstzwang, arbeiten zu müssen, hinausgeht. Eine spannende Diskussion und ein interessiertes Publikum, das zahlreich erschienen war.
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2. Juni 2007

"liebe, lyrisch"

Eine lange Nacht der Liebespoesie

Mit einem Grußwort von Stadtrat Prof. Dr. Felix Semmelroth, Dezernent für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main und einer Einführung von Dr. Sonja Vandenrath, Literaturreferentin der Stadt Frankfurt am Main wurde die lange Nacht der Liebeslyrik in der Evangelischen Stadtakademie eröffnet.

Sie stand ganz im Zeichen der Gegenwartslyrik. Ob die Liebeslyrik, wie Robert Schindel befürchtet, wirklich davon bedroht ist, marginalisiert zu werden, wollten wir wissen und luden Lyrikerinnen und Lyriker aus allen Generationen ein, darauf eine Antwort zu geben. Sie lasen aus ihren Gedichten und diskutierten Tradition und Wandel dieses ältesten Motivs der Lyrik.

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GROSSE GEFÜHLE


Thematisierte die Veranstaltungsreihe die „großen Gefühle“ in unterschiedlichen Facetten – etwa aus der Sicht der Kulturwissen-
schaft, der Liebeslyrik , aber auch der Stadtplanung, so widmete sich die Ausstellung „sublime. Werke aus der Sammlung der DZ BANK“ der Aktualität des Erhabenen in der zeitgenössischen Fotografie.

Die Ausstellung zeigte Arbeiten von
Nobuyoshi Araki, Peter Bialobrzeski, Lucinda Devlin, Christina Garcia Rodero, Beate Gütschow, Ryuji Miyamoto, Hiroshi Sugimoto, Sascha Weidner

Hervorragende Resonanz fand auch der vom Kulturamt veranstaltete Abend zu „liebe.lyrisch“, bei dem das Publikum bis Nachts um 1 zeitgenössischen Lyrikern und ihren Texten lauschte.
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KÖRPERLICHKEIT
DES HEILIGEN

Ein Studientag

Gibt es Gegensätzlicheres als den Körper und das Heilige?
Was bedeutet die biblische Aussage „Euer Leib sei ein Tempel des Heiligen Geistes“? Wie wird das Heilige im Protestantismus verkörpert und im Gegenständlichen sichtbar?

Performance - im Wechsel mit wissenschaftlichen Beiträgen - eröffnete eine eigene Perspektive zu dem Thema. Die 40 Besucher/innen folgten den beeindruckenden Präsentationen durch Körperausdruck, Tanz, Stimme, Stille, Farbe, Aktion, Poesie, Klanginstallation des co-lab Tanztheaters an verschiedene Orte im Ausstellungsraum.

Erstmalig läuft dieses Kooperationsprojekt mit dem Fachbereich Evangelische Theologie und der reformierten Gemeinde. An drei Studientagen wird das Thema „Leben anschauen“ verifiziert.
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9. Mai 2007

HIER STEHE ICH UND KANN AUCH ANDERS

Heute in der evangelischen Kirche angemessen vom Glauben reden

Es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion mit Friedrich Schorlemmer, den Gesprächspartnern und 110 TeilnehmerInnen um Fragen der Authentizität in der Ev. Kirche. Diese begonnene Diskussion wird von den VeranstaltungspartnerInnen fortgesetzt.

Die Diskussionsbeiträge von Theater und Kultus, Kirche und Kultur haben religiöse Fragestellungen eröffnet.

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12. Mai 2007

FRAUENBILDER 2007
Symposium

Gemeinsam mit den Referentinnen und Künstlerinnen haben ca. 70 Teilnehmerinnen dazu beigetragen, dass die Veranstaltung zu einem Ereignis voller Esprit und neuer Erkenntnisse werden konnte.

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5. Mai 2007

LEBEN ANSCHAUEN

Ca. 50 Personen, davon 20 Studierende aus dem Fachbereich "Praktische Theologie" führten eine angeregte Diskussion über die Verbindung von Alltagsleben und akademischer Theologie. Besondere Resonanz fand die Diskussion über Leben im Paradies und die Verbindung mit Frankfurter Schrebergärten sowie die Vorführung des Roboterhundes Aibo.

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März / April 2007

AFRICAN SPOTS

Eine Bilderflut filmischer Produktionen


Kaleidoskop- und splitterartig treffen bei dem Projekt unterschiedliche Welten und Blicke aufeinander: das Magische begegnet dem Internet, Afrikanisches Trifft auf Europäisches, Tradition auf Pop, der Blick zurück auf die Heimat in der Ferne begegnet dem Blick auf das ungewohnte Neue in der Nähe. Das Hier begegnet dem Dort. Einen Hauptakzent möchte das Projekt dabei auf das Medium des Films, sei es als Künstlerische Produktion, Dokumentarfilm oder Soap, legen. Derart nebeneinander gestellt verwirren die Facetten ein eindeutiges Bild vom Kontinent; Zuordnungen, die wir gewohnt sind, passen nicht mehr recht in diese Bilderwelt.

Eine Bilderflut filmischer Produktionen auf konzentrierter Fläche, die eine Rekapitulation unserer Vorstellungen erfordert und erwünscht.
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21. April 2007

RELIGION UND MIGRATION
Tagung

Diese sehr erfolgreiche Kooperationsveranstaltung – mit dem Amt
für Multikulturelle Angelegenheiten, der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung Ref. IV und der Katholischen Erwachsenenbildung – findet alle zwei Jahre statt und stellt in diesem Jahr folgende Frage in den Mittelpunkt: Inwieweit wirken sich politische Ereignisse und weltanschauliche Konflikte, die auf globaler Ebene stattfinden, auf die konkrete Arbeit in den religiösen Gemeinden, auf den interreligiösen Dialog und die Integration vor Ort aus.

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17.- 19. April 2007

KINDERAKADEMIE

32 Vorschulkinder aus den Kindertagestätten der evangelischen Gethsemane-, St. Pauls-, und der Petersgemeinde verbrachten drei Tagemit Ihren Erzieherinnen und Referentinnen in der Ev. Stadtakademie. Krönender Abschluss war der gemeinsame Nachmittag mit Eltern, Geschwistern und Grosseltern am 19. April. Im vollbesetzen Saal wurde den Kindern feierlich eine Urkunde überreicht.Sie absolvierten ein creatives Kulturprogramm; vormittags gestalteten sie selbst, nachmittags gingen sie auf Zeitreise ins Historische Museum, in das Bibelmuseum und Liebighaus.

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7. – 14. März 2007

1000 PEACEWOMEN ACROSS THE GLOBE

1000 Friedensfrauen aus der ganzen Welt


Die Ausstellung dokumentiert die Arbeit und das politische Engagement von 1000 Frauen für ein friedliches Zusammenleben.

In Form von Fotoarbeiten und Lebensgeschichten wird sichtbar gemacht, wie schwierig, aber auch wie mutig die Arbeit der Frauen ist. Diese Ausstellung geht zurück auf die Initiative „1000 Frauen für den Nobelpreis 2005“ von swisspeace und wird auf der ganzen Welt gezeigt.

1000 Frauen, vorgeschlagen für den Nobelpreis. Im Raum der Ev. Stadtakademie wurden 1000 Fotos/ Bildkarten präsentiert. 2008 werden wir mit dieser Aktion in der Friedenswoche eine Nobelpreisträgerin einladen.

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21. Februar 2007

WAS IST EINE
GUTE RELIGION?

Podiumsveranstaltung

- Gabriele Scherle, Propstei Rhein-Main
- Dr. Marjam Ardalan, Islam-Dozentin Frankfurt
- Dr. Elisabeth Rohr, Universität Marburg
- Esther Ellrodt-Freiman, Dozentin an der Jüdischen
Volkshochschule
- Ute Knie (Moderation), Evangelische Stadtakademie Frankfurt

Deutlich wurde die Ambivalenz der drei großen monotheistischen Weltreligionen Judentum, Christentum, Islam. 170 Personen beschäftigten sich mit dieser Frage. Sie bleibt aktuell mit einer folgenden Reihe „Frankfurter Religionsgespräche“.

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31.2.2007

AUFBRUCH
ABBRUCH II


Fehlstellen der Stadtentwicklung

Workshop mit anschließender Podiumsveranstaltung

Die Fragen, die sich die teilnehmenden Architekten zum Europaviertel stellten, lauteten: Was passiert mit einem chancenreichen Areal, wenn, wie hier, die erhofften Großinvestoren ausbleiben oder Projekte scheitern? Gibt es kleiner gelagerte Alternativen, oder verbieten sich diese aufgrund wirtschaftlicher Zwänge von vorneherein? Und welche Antworten haben die Architekten gefunden und bei der Podiumsdiskussion vorgestellt?

...Im Workshop ventilierten Frankfurter und Darmstädter Architekten [...] kühne Ideen. Eine Gruppe schlug beispielsweise vor, das Gelände zu fluten und so einen künstlichen See als Anziehungspunkt zu schaffen... Die Investoren scheinen von den Ideen allerdings wenig begeistert. Sie bitten, unterstützt von Stadtplaner Dieter von Lüpke, dem Europaviertel die nötige Zeit zu geben....
Frankfurter Rundschau vom 02.02.2007

...Rund 250 Zuhörer waren [...] gekommen, um sich [...] zu informieren. [...] Auch der Bau des Boulevard wurden kontrovers diskutiert. Walter Prigge von der Stiftung Bauhaus Dessau bezeichnete ihn als „beleuchtete Schafweide“.
FAZ vom 02.02.2007

Workshops zum Thema / Beteiligte Architekten:
- bb22, architekten + Stadtplaner, Frankfurt am Main
- Choe Hackh Architekten, Frankfurt am Main
- Cornelsen und Seelinger Architekten BDA, Darmstadt
- Drw Architekten und Ingenieure, Frankfurt am Main
- Dipl.-Ing. Architekt Thomas Klein, Frankfurt am Main
- INDEX Architekten BDA, Frankfurt am Main
- Just. Burgeff Architekten, Frankfurt am Main
- Kontext Architektur, Frankfurt am Main
- Liquid Architekten, Darmstadt
- osa darmstadt

Diese zweite Veranstaltung zur Stadtplanung fand eine erfreuliche Resonanz mit 180 Besucher/Innen.

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