DREIMALDREI. FREMDE BEWOHNER
Heather Allen | Dennis Feser | Corinna Mayer


Ausstellung
 17. Juni -30. Juli 2010

in der Evangelischen Stadtakademie Römer9
in der Epiphaniaskirche
in der Markuskirche


Ein gemeinsames Projekt der Evangelischen Stadtakademie Römer9, der evangelischen Sankt Petersgemeinde und des Zentrums Verkündigung der EKHN.



Fotos: Heather Allen, Dennis Feser, Corinna Mayer








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Mittwoch, 9. Juni 2010
TECHNIK ALS PROBLEM DER ETHIK
Der Beitrag Paul Tillichs
Eine Veranstaltung im Rahmen der Frankfurter Paul-Tillich-Lectures

Die Technik ist nicht nur gegenwärtig ein zunehmend prominenter Gegenstand der christlichen Sozialethik, sondern insbesondere die evangelische Theologie hat sich bereits seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit diesem Thema auseinandergesetzt.
PD Dr. Rochus Leonhardt führte anschaulich die Überlegungen von Paul Tillich aus, denen vor allem deshalb eine besondere Bedeutung zukommt , weil seine techniktheoretischen Reflexionen in den Zusammenhang ein umfassenden philosophisch-theologischen Kulturtheorie gehören.
Die Verknüpfung des universitären Diskurses mit der Stadtgesellschaft, ein Anliegen Tillichs, wurde mit dieser gelungenen Kooperation umgesetzt.

In Kooperation mit
Fachbereich Evangelische Theologie, Goethe-Universität Frankfurt; Evangelische Akadmie Arnoldshain; Zentrum Verkündigung; Religionspädagogische Ämter Frankfurt und Offenbach


Foto: Elfriede Liebenow, Hamburg
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Donnerstag, 27. Mai 2010
TRANSZENDENZ III
Augenzeugen. Über Gedankenfotografien, Blutwunder, Levitationen, höhere Wesen, nie versiegenden Batterien, tote Hasen und andere Merkwürdigkeiten

Prof. Dr. Andreas Bee, Hochschule für Bildende Künste, Braunschweig, berichtete von Dingen, die auf wundersame Weise entstanden sind und die erstaunliche Wirkungen zu haben scheinen, zeigte Bilder, die es eigentlich nicht geben dürfte, und Erscheinungen, die beunruhigen. Und nicht zuletzt erzählte er von jenen Magiern unter den Künstlern, die die Fähigkeit besitzen, alles zu verzaubern, was in ihre Nähe kommt.

In Kooperation mit der Evangelischen Akademie Arnoldshain.
Foto: Axel Schneider
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5. -7. Mai 2010
KINDERAKADEMIE
...Und woran glaubst Du?
Kinder entdecken ihre eigenen und fremde Religionen


28 Kinder im Vorschulalter nahmen in diesem Jahr an der Kinderakademie unter diesem Motto in der Evangelischen Stadtakademie Römer9 teil.
Im Gästebuch stand im  vergangenen Jahr  nach dem Elternachmittag“ Die Kinderakademie ist ein Stück von dem, wie unsere Welt sein sollte“. Das ist ein Fazit der dreitägigen interreligiösen Kinderakademie.
Hier wird Toleranz und Achtung und Wahrnehmung unterschiedlicher Religionen und Kulturen in der Stadt Frankfurt am Main erlebt.
 
Vormittags hatten die Kinder in Arbeitsgemeinschaften gemeinsam mit ihren Erzieherinnen die Möglichkeit, Neues über andere Religionen zu lernen und kreativ umzusetzen. Nachmittags standen Ausflüge in evangelische oder katholische Kirchen, eine Synagoge, Moschee, buddhistische Pagode und einen Hindutempel auf dem Programm. Am Freitag, den 7. Mai 2010 gab es einen festlichen Abschluss mit den Eltern und Gästen, bei dem die Kinder auch die Ergebnisse präsentieren konnten. Stimmen der Kinder nach den ersten Ausflügen:„Ist das ein Gotthaus, wohnt Gott hier?“, fragte eine 5jährige während des Besuches in der Alten Nikolaikirche am Römerberg. “Warum kommen sonst immer nur Erwachsene in die Stadtakademie – Bildung fängt doch bei den Kindern an“ sagt eine interkulturelle Begleiterin. Bilder und Fotos wurden mitgebracht von den Exkursionen. „Diese Kinderakademie ist ein Glücksfall für alle Beteiligten, sagte eine Erzieherin und applaudierte mit Kindern und Erwachsenen. In der internationalen Stadt Frankfurt ist interkulturelle und interreligiöse Bildung eine Chance für die Arbeit in Kindertagesstätten.Bereits zum vierten Mal fand die Kinderakademie in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk für Frankfurt, Fachberatung Kindertagesstätten, sowie Kindertagesstätten statt. In diesem Jahr waren die Kindertagesstätten der evangelischen Kreuzgemeinde in Preungesheim beteiligt. Die gute Kooperation wurde ergänzt durch die Interkulturelle Beauftragte des Evangelischen Regionalverbandes Frankfurt, Sabine Kalinock und S. Kayabasi.


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15. April bis 1. Mai 2010
AUGENBLICKE

Künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum

In einem Workshop erarbeiteten Schüler 5-Sekundenfilme, die das Anblicken thematisieren. Flüchtige Augenblicke, die man auch beim Warten auf dem U-Bahnhof erhascht. Wie begegnen uns die dort Wartenden, wie lange darf man schauen und unterliegt dieses Schauen einer kulturellen Codierung? Die Ergebnisse wurden auf den Infoscreens in den Frankfurter U-Bahn-Stationen gezeigt.

Ein gemeinsames Projekt der Crespo Foundation, der C. S. Stiftung und der Evangelischen Stadtakademie Römer9.

Künstlerische Leitung: Peter Loewy
Filme von:
Aleksandar, Antonella, Bianca, Billie, Cagla, Di, Jacqueline, Jessica, Jessica, Lisa-Marie, Lorena, Lucas, Michael, Nadine, Natalia, Pasqual, Sabrina, Samir, Stefan

Beteiligte Schulen:
Heinrich-Böll-Schule (Gesamtschule Hattersheim)
Hostatoschule (Hauptschule, Frankfurt Höchst)
Klingerschule (Berufsschule Frankfurt-Nordend)

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Donnerstag, 29. April 2010, 18.00 Uhr
historisches museum Frankfurt

STRASSE, HAUSNUMMER
Ein Dialog zwischen Generationen
Frankfurt liest ein Buch "Valentin Senger - Kaiserhofstr. 12"

- Ich wohn dort nur, ich leb´dort nicht (Maureen über ihre Staße/Viertel)
- Meine Strasse liegt in 60431 - hier sagt niemand: Das ist meins… (Fabio)
- In meiner Staße zu Haus - ein guter Satz, aber ich will da raus… (Max)
- Unser direkter Nachbar kommt aus Pakistan. Er kocht sehr gern und gut und verwöhnt mich immer mal mit einer pakistanischen Spezialität… (Dominik über einen besonderen Nachbarn)

Im Beisein von Irmgard Senger - Autorin der „Bibliothek der Alten“ - präsentierten Schülerinnen und Schüler der Anne Frank-Schule und der Konrad-Haenisch-Schule ihre in Workshops entstandenen Ergebnisse. Ein Dialog zwischen Generationen und Zeiten.
Wie sehen Jugendliche ihre Lebenswelt heute? In Kunst-, Literatur-, Film- und Fotoworkshops haben sich die Jugendlichen von 8. und 9. Klassen mit dem Thema des Buches auseinandergesetzt. Entstanden sind Texte und Videoclips sowie eine Fotodokumentation. Darüber hinaus haben die Schüler/innen der Klassen 9a & 9b der Anne Frank Schule Portfolios zu ihrer eigenen Lebens- und Wohnsituation erarbeitet.

Veranstalter/innen:
Evangelische Stadtakademie Römer9, sankt peter und historisches museum


Foto: Kurt Michel bei pixelio.de


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Dienstag, 27. April 2010 
DIESTERWEG STIPENDIATENPROGRAMM

"Diesterweg Stipendiatenprogramm" der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main zu Gast in der Evangelischen Stadtakademie Römer9. Dr. Kaehlbrandt begrüsste mit der Projektleiterin Gisela von Auer ca. 50 Personen, Schulleiter/innen und Lehrer/innen von Grundschulen und weiterführenden Schulen. Das erfolgreiche Programm hat mit dem ersten Projektdurchlauf 22 Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund unterstützt. 
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Mittwoch, 24. März2010
Stadtbücherei Frankfurt
HEILIGE TEXTE
Lesung und Gespräch aus Tora, Bibel und Koran

Heilige Menschen in den drei Religionen Judentum, Christentum, Islam.

Mit Roberto Fabian (Judentum), Dr. Stefan Scholz (Christentum), Ünal Kaymakci (Islam).
Moderation: Dr. Kornelia Siedlaczek

Es laden herzlich ein:
Evangelische Stadtakademie Römer9
Akademisches Zentrum Rabanus Maurus
Evangelische Pfarrstelle für Interreligiösen Dialog
Katholische Erwachsenenbildung Frankfurt
Mit freundlicher Unterstützung der Stadtbücherei Frankfurt


Bildnachweis: "dwmd." bei Photocase
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Mittwoch, 24. März 2010, 19.30 Uhr
GLAUBEN OHNE BILDER IN BILDERN
Zur religiösen Praxis von Katholiken und Protestanten heute
(Abschlußveranstaltung der Reihe "Kein Bild!")

Dr. h.c. Andreas Mertin, Publizist, Kurator, Medienpädagoge
Prof. Dr. August Heuser, Direktor Dommuseum Frankfurt
Moderation: David Schnell

Foto: Alexander Frank, Tübingen

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16. September 2009 bis 24. März 2010
KEIN BILD!
Vorstellungskraft und Wertschätzung
Veranstaltungsreihe und Führungen

Der Mensch kommt am Bild nicht vorbei. Sein Denken, Erinnern und seine Vorstellungskraft kreisen um Bilder. Besondere Wertschätzung genießt die Fertigkeit, selbst Bilder zu schaffen als handwerkliche und künstlerische Leistung, in der Abbildung des Geschauten, im Interpretieren des Empfundenen, im experimentellen Umgang mit Materialien, durch die Entgrenzung traditioneller Bildbegriffe in der künstlerischen Aktion, durch neue Formen der Bilderzeugung einer sich in kürzester Zeit immer wieder revolutionierenden Technik.

Werbung, Kommunikationsmedien aller Art, virtuelle Welten prägen den Menschen heute wie in keiner Zeit zuvor.

Die Evangelische Stadtakademie greift, in Kooperation mit der Evangelischen Stadtkirchenarbeit/Museumsufer und dem Akademischen Zentrum Rabanus Maurus, der römisch-katholischen Akademie des Bistums Limburg, in einer Vortragsreihe die Frage nach dem Bild und seinem Gebrauch auf und überprüft diese auf die religiöse Praxis von Juden, Muslimen und Christen - in ihren spezifischen konfessionellen Zugängen.

Monotheistische Religionen haben unter dem Bilderverbot selbst Bilder hervorgebracht oder anderes zum Bild gemacht, etwa Kalligraphie oder Ornament. Führungen durch verschiedene Museen veranschaulichen den geschichtlichen Umgang mit religiösen Bildwerken. Darüber hinaus fragt die Veranstaltungsreihe nach der Bedeutung des geschichtlich Erhobenen für die Gegenwart.

In Kooperation mit:

David Schnell, Evangelisches Stadtkirchenpfarramt am Museumsufer, Frankfurt am Main, Dr. Stefan Scholz, Akademisches Zentrum Rabanus Maurus

Freundlich unterstützt durch die EKHN-Stiftung



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Dienstag, 23. März 2010, 19.30 Uhr

PASSION AFRIKA
Globalisierungskritik aus afrikanischer Perspektive

Dr. Boniface Mabanza Bambu liest aus seinem Buch: "Gerechtigkeit kann es nur für alle geben"

Podiumsdiskussion:
Emmanuel Koffi Noglo, Sozialwissenschaftler, Togo
Ibrahim Gueye, Wirtschaftsjournalist, Düsseldorf
Bruno Schoen, Mitarbeiter der KfW Entwicklungsbank, Frankfurt
Moderation: Dr. Thomas Seiterich, Publik-Forum
Musikalische Begleitung: Flois Knolle-Hicks und Bernd Hans Göhrig

Foto: Christian Seidel bei www.pixelio.de

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Montag, 22. März 2010, 19.30 Uhr
Haus am Dom 

Internationale Wochen gegen Rassismus 2010
Kann antimuslimischer Rassismus überwunden werden?

Das Minarettverbot in der Schweiz oder Demonstrationen gegen Moscheebauten sind Ausdruck einer weit verbreiteten Islamfeindlichkeit. Rechtspopulis-tische und rassistische Bewegungen mobilisieren mit diesem Thema ihre Anhängerschaft.
Der Koordinierungsrat der Muslime und der Interkulturelle Rat haben dazu aufgerufen, den antimuslimischen Rassismus zu überwinden. Aber ist das überhaupt möglich? Welche Chancen gibt es dafür und welche Hindernisse stehen dem entgegen? Darüber soll bei der Veranstaltung im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus diskutiert werden.

Einführung: Dr. Jürgen Micksch, Interkultureller Rat
Beiträge:
Bekir Alboğa, Sprecher des Koordinierungsrates der Muslime in Deutschland
Prof. Dr. Iman Attia, Alice-Salomon-Hochschule Berlin

Veranstaltende:
Evangelische Stadtakademie Römer9
Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit
Hessisches Islamforum
Katholische Erwachsenenbildung/ Bildungswerk Frankfurt/M. Interkultureller Rat in Deutschland

gefördert im Rahmen des Projekts „Migranten mischen mit: Gegen Rassismus – für Integration durch das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge

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 Dienstag, 16. März 2010, 18-20 Uhr
"MAMA IST KRANK..."
"OPA IST GESTORBEN..."
 
Wie Bücher Kindern helfen können, Sorgen und Trauer zu verarbeiten

Anhand von ausgewählter Kinder- und Jugendbuch-Literatur zeigen eine Psychologin, ein Journalist, eine Seelsorgerin und Bestatterin auf, wie mit Kindern und Jugendlichen über belastende Erfahrungen wie einem Krankheitsfall oder einem Todesfall in der Familie gesprochen werden kann.

Mit:
Begrüßung: Ute Knie, Leiterin Evangelische Stadtakademie Römer9
Dr. Dipl. Psych. Bianca Senf
Leiterin der Abteilung Psycho-Onkologie im Markus-Krankenhaus, Frankfurt
Nicola Bardola
Schriftsteller und Journalist, München
Sabine Kistner
Gemeindepädagogin und Bestatterin, Frankfurt
Moderation: Dr. Kurt W. Schmidt
Evangelische Akademie Arnoldshain, Zentrum für Ethik am Markus-Krankenhaus Frankfurt

Der Eintritt ist frei.

Eine Kooperation mit der Evangelischen Akademie Arnoldshain

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11. Februar bis 12. März 2010

TRANSZENDENT
Ausstellung: Vera Bourgeois, Caroline Krause, Daniel Schumann

Die Ausstellung nähert sich dem Transzendenten, einem Begriff, der für das Überschreiten von Grenzen im Hinblick auf das nicht Darstellbare steht und häufig in einem philosophischen oder auch religiösen Kontext gebraucht wird, aber auch in der Mathematik oder Physik Bedeutung hat.

Die größte Grenzüberschreitung im Leben des Menschen ist sein Tod. Über mehrere Monate hinweg hat der Fotograf Daniel SchumannPurpur/Braun/Grau/Weiß/Schwarz. Leben im Sterben zusammengestellt. Der Fotograf erlebte das Kommen und Gehen der Menschen, ihr Schwächerwerden und Sterben und vergleicht diesen Prozess mit einem Wald im Prozess eines Jahres: „So, wie die Jahreszeiten sich ändern, das Licht und die Farben sich wandeln, ändert sich auch das Leben.“ Dem Transzendenten im Leben wendet sich die Arbeit von Vera Bourgeois zu. Die Künstlerin konfrontiert uns mit einem imaginären Interview, einer Reihe von Fragen, die sie an die Wände des Ausstellungsraumes gebracht hat. Seit Jahren bewegt sich die Künstlerin im Spannungsfeld von Öffentlich und Privat, hinterfragt mit ihren performativen Aktionen aber auch die Rezeptionsstruktur von Kunst. Die Fragen regen zur Reflexion über das an, was uns noch bewegt und im Tiefsten an- und umtreibt. Die Betrachtenden nehmen die Fragen mit in den Alltag hinein.  Bei dieser Arbeit von Vera Bourgeois entstehen die Bilder im Kopf des Betrachters. – Und doch spielt interessanterweise auch hier die Farbe eine Rolle. So wurde für die Ausstellung ein starkes Orange ausgewählt, auf dem oder in dem sich die Sätze entfalten. 

Die Arbeit von Caroline Krause überschreitet mediale Grenzen. Von Hause aus Malerin, können bemalte Leinwände im Werk der Künstlerin beispielsweise skulpturalen Charakter erhalten, um dann auf einer Fotografie abgebildet zu werden. Immer wieder reagiert die Künstlerin auf den Ausstellungsort und entwickelt ortsspezifische Arbeiten. Für Römer9 hat sie eine Installation aus mehreren Leinwandbildern geschaffen, die Bezug nehmen auf die dunklen Felder der Türrahmung und der Wandöffnung an einer der Wände und diese Konstellation zu einem Bild werden lässt. Auf einem der Bilder erkennt man zudem, wie in einem Spiegel, eine gezeichnete Ansicht des gegenüberliegenden Raumteils und der dortigen Wandsituation. Auf einem der ausgestellten Fotos ist ebenfalls eine installative Hängung von Leinwänden im Römer9-Ausstellungsraum zu sehen, allerdings diesmal mit monochrom farbigen Bildern. Ein Spiel mit unserer Wahrnehmung, ein Bild aber auch, mit dem die Künstlerin zugleich eine zeitliche Dimension eröffnet.

So arbeiten überraschenderweise alle drei Positionen mit Bildern, in unseren Köpfen oder auf Bildträgern. Menschen bei Daniel Schumann, Gedanken bei Vera Bourgeois, Räume, Räumliches bei Caroline Krause werden in Bilder überführt – und in Farben.

Bewohner eines Hospizes begleitet. Entstanden sind ruhige, empfindsame Porträts der sterbenden Menschen, zu einem fotografischen Tagebuch mit dem Titel

Fotos: August Völcker


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 Donnerstag, 11. März 2010 

TRANSZENDENZ II
Weltbaumeister. Transzendenz im Städtebau des 20. Jahrhunderts

Prof. Dr. Hans-Georg Lippert (TU Dresden, Lehrstuhl für Baugeschichte)

Stadtplanungen des 20. Jahrhunderts lassen den Architekten gern als "Gestalter einer Totalität des Lebens" (Hans Poelzig), ja als "Rivalen des Schöpfers" (Claude Nicolas Ledoux) erscheinen. Oft sollte die Architektur der Stadt nicht nur funktional und schön sein, sondern auch über sich selbst hinausweisen, also Transzendenz ermöglichen.
Der Vortrag zeigt anhand einiger Beispiele, zu welchen Ergebnissen dies führte, welche Haltungen dahinter stehen und was das für die Stellung der Architekt/innen innerhalb der Gesellschaft bedeutete.


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Mittwoch, 24. Februar 2010
HEILIGE TEXTE
Lesung und Gespräch aus Tora, Bibel und Koran

Heilige Zeiten im jüdischen Kalender, im christlichen Kirchenjahr und im islamischen Kalender werden benannt.. Welche Feiertage gibt es (Freitagsgebet im Islam, samstags der Schabbat im Judentum, Sonntag als christlicher Ruhetag) und welche religiösen Feste im Jahreszyklus werden gefeiert?

Mit Esther Ellrodt-Freiman (Judentum), Ute Knie (Christentum), Elhosseine Taytay (Islam).
Moderation: Dr. Hans Prömper

Es laden herzlich ein:
Evangelische Stadtakademie Römer9
Akademisches Zentrum Rabanus Maurus
Evangelische Pfarrstelle für Interreligiösen Dialog
Katholische Erwachsenenbildung Frankfurt
Mit freundlicher Unterstützung der Stadtbücherei Frankfurt


Bildnachweis: "dwmd." bei Photocase

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 Mittwoch, 17. Februar 2010, 19.30 Uhr

TRANSZENDENZ I
Religion und Selbsttranszendenz -
Vortrag und Gespräch

"Transzendenz" gehört zu den schillerndsten Begriffen unserer Kultur. Er steht für all das, was unsere gewohnte Lebenswelt und unsere Orientierung in Raum und Zeit überschreitet. Doch wo und wie machen wir solche Erfahrungen? Und müssen sie immer verbunden sein mit einem großen Pathos? Oder leuchtet Transzendenz vielleicht auch schon in ganz kleinen Momenten unseres Alltags auf? Mit drei Vorträgen (weitere Abende sind für den 11. März und den 27. Mai geplant) sollen Spuren des Transzendenten verfolgt werden...

desktop/joas.jpg Den Anfang macht der renommierte Religionssoziologe Hans Joas (Foto), Leiter des Max-Weber-Kollegs für Kultur- und Sozialwissenschaftliche Studien an der Universität Erfurt und Professor an der University of Chicago,  Autor zahlreicher Publikationen (u.a. Braucht der Mensch Religion?, 2004). Er beschäftigt sich mit Erfahrungen, in denen wir uns selbst überschreiten, und legt die Bezüge dieser Formen von Selbsttranszendenz zur Religion dar.

Freundlich unterstützt von:
EKHN-Stiftung
Förderfonds für Erwachsenenbildung der EKHN

Bildnachweis oberes Bild: "misterQM" bei Photocase  ../oe_uploads/esa_button.gif


Donnerstag, 4. Februar 2010
Stadtbücherei Frankfurt, Hasengasse 4

GERECHTIGKEIT IN EINER POST-KOLONIALEN WELT
Vortrag (Reihe: "Gerechtigkeit, von Philosophinnen gesehen")

Referentin: Prof. Dr. Nikita Dhawan (Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Nikita Dhawan erörtert, wie sichPhilosophinnen in der post-kolonialen Welt mit der Frage auseinandersetzen, wie eine andere Idee von Gerechtigkeit entwickelt werden kann, die an die Universalität der Menschenrechte anknüpft, aber nicht uneingeschränkt das westliche Modell übernimmt. Verschiedene Lesarten des Begriffs der Menschenwürde werden erprobt, die den kulturellen Besonderheiten mehr Spielräume lassen.

Ihr Vortrag ist der Abschluß der sechsteiligen Reihe "Gerechtigkeit - von Philosophinnen gesehen". Die Veranstaltungsreihe hatte eine gute Publikumsresonanz; and en jeweiligen Abenden waren jeweils 60-100 Personen anwesend. 

Die Reihe wurde durchgeführt von:
Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Evangelische Stadtakademie, Stadt Frankfurt am Main, Gleichberechtigungsbüro und Frauenreferat  

Die Veranstaltung wurde unterstützt von:
Amt für Wissenschaft und Kunst; Cornelia-Goethe-Centrum; Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen; Institut für Sozialforschung; Katholische Erwachsenenbildung

Bildnachweis: "misterQM" bei Photocase../oe_uploads/esa_button.gif


29. bis 31. Januar 2010

"IN GOD WE TRUST" -
DIE MACHT DES UNSICHTBAREN IN WIRTSCHAFT, POLITIK, RELIGION UND KULTUR

Auf der 1-Dollar-Note stellt die Formel "In God we trust" das Versprechen dar, das dem Geld seinen Wert verleiht. Wir wissen, dass kein gesellschaftliches System ohne ein Mindestmaß an Glauben oder Vertrauen funktionieren kann. Wir fragen: Kann man Kulturen zivilisieren? Sind Menschenrechte universal? Wie wird der Mensch menschlich? Heißt "Probleme lösen" nicht, nur neue zu schaffen? Bedeutet "Globalisierung" das Etablieren eines planetarischen Glaubenssystems? Ist die Rettung der Welt eine banale Aufgabe? Ist Gottesdienst nicht Menschendienst? Erzwingt echte Rationalität den Glauben? Wie zeigt sich die Macht des Unsichtbaren als Vertrauensfrage an die Welt?

Am Freitag, 29. Januar 2010 um 20.00 Uhr findet mit Prof. Dr. Bazon Brock, dem Künstler Prof. Dr. Manfred Stumpf von der Hochschule für Gestaltung Offenbach und Pfarrer Andreas Hoffmann eine Diskussion zum Thema "Religion - Kunst und Kultur" statt. Trotz Schneetreiben und Glatteis kommen 120 Menschen in die Epiphaniaskirche.

Am Samstag, 30. Januar 2010, 15-17 Uhr, erläutert Pfarrer Werner Schneider-Quindeau seine These zu "Wirtschaft, Politik und Religion". Prof. Dr. Bazon Brock (wörtlich übersetz heißt "Bazon" - "Schwätzer") fasziniert durch seinen andauernden ambulatorischen Redebeitrag. Er ist fasziniert von dem Raum, dem großen transparenten Saal der Evaangelischen Stadtakademie mitten im Herzen der Stadt. Im Anschluss an die Veranstaltung erklärt sich Prof. Dr. Bazon Brock bereit, als Ehrenmitglied dem Förderverein Römer9 e.V. beizutreten.

Am Sonntag, 31. Januar 2010 haben Pfarrer Werner Schneider-Quindeau, Pfarrerin Heike Seidel-Hoffmann und Pfarrer Andreas Hoffmann in die St. Katharinenkirche an der Hauptwache eingeladen.

Fazit: "In God we trust" ist eine dreitägige Liturgie an drei verschiedenen Orten, die mit unterschiedlichen Zugängen die "Macht des Unsichtbaren" konkretisiert.


Bildnachweis: "view7" bei Photocase

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Donnerstag, 28. Januar 2010, 19.30 Uhr
Stadtbücherei Frankfurt, Hasengasse 4

LIEBE, DIE GERECHTIGKEIT FORDERT.
EINE UNIVERSALISTISCHE KONZEPTION
Vortrag (Reihe: "Gerechtigkeit, von Philosophinnen gesehen")

Referentin: Prof. Dr. Herta Nagl-Docekal (Foto), Universität Wien, Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

Kein Konzept kann auf die Vielzahl von Ungerechtigkeiten eine Antwort geben. Um nicht zu einer Diktatur des GUten zu führen, muss die Bestimmung von Gerechtigkeit Grenzen respektieren. Was tritt in diese Lücke, die jeder Vorstellung von Gerechtigkeit immanent ist, will sie sich nicht verraten? Die Liebe? Das Nachdenken über Gerechtigkeit ist auf den Dialog über eine universale, gesellschaftlich angemessene Konzeption von Liebe angewiesen.

Eine Veranstaltung von:
Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Evangelische Stadtakademie, Stadt Frankfurt am Main, Gleichberechtigungsbüro und Frauenreferat

Die Veranstaltung wird unterstützt von:
Amt für Wissenschaft und Kunst; Cornelia-Goethe-Centrum; Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen; Institut für Sozialforschung; Katholische Erwachsenenbildung

Antje Schrupp schrieb diesen Artikel zur Veranstaltung.

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Mittwoch, 27. Januar 2010, 18.00 Uhr bis 20.00 UhrMuseum für Angewandte Kunst Frankfurt

DIE SCHÖNEN NAMEN GOTTES. SCHRIFT-BILD UND ORNAMENT IM ISLAM
Museumsführung (Reihe: "Kein Bild!")

Führung durch das
Museum für Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt am Main

Leitung:
Frederik Berger, M.A.
 

Bildnachweis: "Magister Ludi" bei Photocase

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Montag, 25. Januar 2010, 19.30 Uhr

CAMPUS RECYCLING 1
Aufbruch/Abbruch IV - Podium

2014 soll die Goethe-Universität das Campusgelände an der Bockenheimer Warte verlassen haben. Wie ist der Sachstand bezüglich des Bebauungsplanes? Wie steht es mit dem Verkauf des Geländes? Und was passiert mit den dort befindlichen Kramer-Bauten? Welche sind schützenswert? Darüber informieren und diskutieren in einer ersten Veranstaltung zur Problematik:

Dieter von Lüpke, Leiter Stadtplanungsamt Frankfurt am Main
Dr. Christoph Mohr, Landeskonservator, Landesamt für
Denkmalpflege Hessen
Impuls zur innerstädtischen Konversion von
Enrico Santifaller, Architekturkritiker und Autor, Frankfurt am Main

Moderation:
Martin Wilhelm, bb22 Architekten

In Kooperation mit BDA und bb22 Architekten


Foto: Peter Loewy

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Donnerstag, 21. Januar 2010, 19.30 Uhr
Stadtbücherei Frankfurt, Hasengasse 4

UNGLÜCK ODER UNGERECHTIGKEIT?
JUDITH SHKLAR ÜBER UNRECHTS-ERFAHRUNG UND DIE FRAGE DER GERECHTIGKEIT
Vortrag (Reihe: "Gerechtigkeit, von Philosophinnen gesehen")

Referentin: Dr. Sidonia Blättler (Foto), Institut für Sozialforschung Frankfurt (Schwerpunkte: politische Philosophie und feministische Theorie)

Eine Veranstaltung von:
Hessische Landeszentrale für politische Bildung, Evangelische Stadtakademie, Stadt Frankfurt am Main, Gleichberechtigungsbüro und Frauenreferat  

Die Veranstaltung wird unterstützt von:
Amt für Wissenschaft und Kunst; Cornelia-Goethe-Centrum; Gender- und Frauenforschungszentrum der Hessischen Hochschulen; Institut für Sozialforschung; Katholische Erwachsenenbildung


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Mittwoch, 20. Januar 2010, 19.30 Uhr
Stadtbücherei Frankfurt, Hasengasse 4
HEILIGE TEXTE
Lesung und Gespräch aus Tora, Bibel und Koran

Eldad Aaron (Judentum), Kornelia Siedlaczek (Christentum) und Jasmina Makarevic (Islam) lesen Passagen über "Heilige Orte" eröffnen den Trialog zu "Heiligen Orten" in der jeweiligen Religion.

Moderation: Prof. Dr. Joachim Valentin

Es laden herzlich ein:
Evangelische Stadtakademie Römer9
Akademisches Zentrum Rabanus Maurus
Evangelische Pfarrstelle für Interreligiösen Dialog
Katholische Erwachsenenbildung Frankfurt
Mit freundlicher Unterstützung der Stadtbücherei Frankfurt


Bildnachweis: "dwmd." bei Photocase

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Mittwoch, 20. Januar 2010, 18.00 Uhr
Gastgruppe: INNER WHEEL

Am Mittwoch, 20. Januar 2010 laden die Frauen-Service-Clubs im Rhein-Main-Gebiet "Soroptimist Frankfurt" und "Soroptimist International" zu einem Neujahrsempfang in die Räume der Evangelischen Stadtakademie Römer9 ein. Die Gruppen haben als Ziel das soziale Engagement, Mensche- und Frauenrechte und die Internationale Verständigung. Nach einem Grußwort der Bürgermeisterin Jutta Ebeling wird der Neujahrsempfang von den Vorsitzenden eröffnet. 120 Frauen sind anwesend zur Vernetzung, gegenseitigen Unterstützung und Vorstellung ihrer Projekte und Aktionen. Zum Abschluss des gelungenen Abends spenden die Anwesenden 1.050,- € für ein soziales Projekt, für den Lernbetrieb des Evangelischen Vereins für Jugendsozialarbeit zur Durchführung der nächsten B.WohnBar am Römerberg 9. 

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15. Januar 2010
VERABSCHIEDUNG
DR. CHRISTIAN ZÜRNER

Intensiv und effektiv war die Zusammenarbeit mit Dr. Christian Zürner, der über zwei Jahre als Studienleiter für Kulturwissenschaften und Neue Medien in der Evangelischen Stadtakademie arbeitete (1.12.2007-1.03.2010).

"Allegro con brio" war das Motto der Einladung. Flott und zügig, mit Feuer ist diese schnelle Tempobezeichnung in der Musik. Mit Temperament engagierte sich C. Zürner für seine Thesen zur "Religion und Alltagskultur", querdenkend und auffordernd zum akademischen Diskurs in der Kulturdebatte.So folgten über 40 Gäste der Einladung zu seiner Verabschiedung.Begleitet von einer internationalen Musikimprovisation von Riad Kheder und Grußworten wurde seine konzeptionelle Arbeit gewürdigt und die verschiedenen Projekte benannt.Im Kollegium und in der Fachöffentlichkeit war er geschätzt als kompetenter Gesprächspartner. Bei Studientagen oder Abendveranstaltungen experimentierte er und bestärkte die Vernetzung mit der Universität und den Evangelischen Akademien. Dr. Christian Zürner erhielt einen Ruf als Professor an die Fachhochschule in Regensburg für Soziale Kulturarbeit und Kulturmanagement. Die anwesenden Gäste und Kolleginnen und Kollegen beglückwünschten ihn zu dieser neuen Aufgabe; ein wenig stolz auch, ihn zukünftig als Professor und Gastreferenten begrüßen zu können. 

Zwei kostbare Gläser, zwei antike RÖMER, und Frankfurter Wein gehen als Geschenk des Kollegiums von Römer9 mit ihm auf die Reise nach Regensburg.


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